{"id":8665,"date":"2020-09-22T11:02:08","date_gmt":"2020-09-22T16:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/cornflowerblue-rail-980953.hostingersite.com\/?p=8665"},"modified":"2020-09-22T11:02:08","modified_gmt":"2020-09-22T16:02:08","slug":"whats-new-in-msk-imaging-german-september-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/de\/whats-new-in-msk-imaging-german-september-2020\/","title":{"rendered":"What&#8217;s new in MSK Imaging (German) &#8211; September 2020"},"content":{"rendered":"<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Inzidenz und Pr\u00e4diktoren nachfolgender Operationen nach initialer vorderer Kreuzbandrekonstruktion: Eine 6-Jahres-Follow-up-Studie<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>MOON Knee Group Studie durchgef\u00fchrt am Vanderbilt University Medical Center, Nashville, Tennessee, USA<\/p>\n<p><em>American Journal of Sports Medicine<\/em><\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Die Ursachen f\u00fcr wiederholte Operationen nach der Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (ACL) variieren. Risikofaktoren f\u00fcr diese chirurgischen Eingriffe sind jedoch nicht gut beschrieben. Wenn chirurgische oder klinische Faktoren mit der Notwendigkeit einer Zweitoperation assoziiert sind, k\u00f6nnten Patienten und behandelnde \u00c4rzte ein besseres Verst\u00e4ndnis der Prognose als auch der f\u00fcr das Operationsrisiko relevanten Faktoren haben.<\/p>\n<p><strong>Fragestellung<\/strong><\/p>\n<p>Beeinflussen klinische oder chirurgische Faktoren die Rate der Zweitoperationen nach prim\u00e4rer ACL-Rekonstruktion? Wie hoch ist die Inzidenz und die Verteilung der verschiedenen Arten der sekund\u00e4ren Operationen nach initialer ACL-Rekonstruktion? Welche Variablen waren mit der Inzidenz von Zweitoperationen assoziiert?<\/p>\n<p><strong>Studiendesign<\/strong>:<\/p>\n<p>Prospektive Kohortenstudie.<\/p>\n<p><strong>Teilnehmer<\/strong><\/p>\n<p>Patienten an 7 Standorten, die zwischen 2002 und 2008 durch einen der 17 Chirurgen eine unilaterale prim\u00e4re ACL-Rekonstruktion oder Revision erhielten. Mehrbandverletzungen wurden eingeschlossen.<\/p>\n<p><strong>Ausschlusskriterien<\/strong><\/p>\n<p>Simultane bilaterale ACL-Rekonstruktion.<\/p>\n<p><strong>Methodik<\/strong><\/p>\n<p>Die Patienten f\u00fcllten einen Fragebogen vor ihrer initialen ACL-Operation aus und wurden 2 und 6 Jahren postoperativ begleitet. Die Patienten wurden kontaktiert, um festzustellen, ob sie sich einer zus\u00e4tzlichen ACL-Operation unterzog hatten. Operationsberichte wurden eingeholt und alle chirurgischen Eingriffe wurden kategorisiert und aufgezeichnet. Logistische Regressionsmodelle wurden erstellt, um einzusch\u00e4tzen, welche demografischen und chirurgischen Variablen mit der Inzidenz einer Zweitoperation nach initialer ACL-Rekonstruktion assoziiert waren.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p>Die Kohorte bestand aus 3276 Patienten (56,3% m\u00e4nnlich) mit einem mittleren Alter von 23 Jahren. Ein 6-Jahres-Follow-up mit vollst\u00e4ndigen Informationen (Inzidenz und H\u00e4ufigkeit Zweitoperationen) war f\u00fcr 91,5% (2999\/3276) der Patienten vorhanden. Bei insgesamt 20,4% (612\/2999) der Patienten wurde mindesten eine weiter Operation desselben Knies innerhalb von 6 Jahren nach initialer ACL-Rekonstruktion dokumentiert.<\/p>\n<p>ACL-Rekonstruktion: Die h\u00e4ufigsten chirurgischen Eingriffe nach initialer ACL-Rekonstruktion waren im Zusammenhang mit dem Meniskus (11,9%), Revision der ACL-Rekonstruktion (7,5%), Bewegungsverlust (7,8%) und dem Gelenkknorpel (6,7%). Signifikante Risikofaktoren f\u00fcr die sp\u00e4tere Meniskusoperation waren eine mediale Meniskusreparatur zum Zeitpunkt der initialen ACL-Rekonstruktion, eine Rekonstruktion mit einem Hamstring-Autograft oder Allograft, ein h\u00f6heres Baseline-Marx-Aktivit\u00e4tsniveau, ein j\u00fcngeres Alter und nach Rauchstopp. Signifikante Pr\u00e4diktoren f\u00fcr eine sp\u00e4tere Operation des Gelenkknorpels waren ein h\u00f6herer Body-Mass-Index, ein h\u00f6heres Marx-Aktivit\u00e4tsniveau, eine Rekonstruktion mit einem Hamstring-Autograft oder Allograft, eine Meniskusreparatur zum Zeitpunkt der initialen ACL-Rekonstruktion oder eine zum Zeitpunkt der der initialen ACL-Rekonstruktion diagnostizierte Grad 3\/4 Gelenkknorpelanomalie. Risikofaktoren f\u00fcr nachfolgende Operationen aufgrund von Bewegungsverlust waren j\u00fcngeres Alter, weibliches Geschlecht, Knieverletzung mit niedriger Baseline Knee injury and Osteoarthritis Outcome Score (KOOS) Symptom sunscore und Rekonstruktion mit einem Weichteil-Allograft.<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcngere Patienten, weibliche Patienten, niedriger Baseline KOOS und die Rekonstruktion mit einem Weichteil-Allograft k\u00f6nnen Risikofaktoren sein, welche Patienten f\u00fcr eine Zweitoperation nach ACL-Rekonstruktion pr\u00e4disponieren.<\/p>\n<p><strong>Link<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0363546520935867\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/0363546520935867<\/a><\/p>\n<p><strong>Kommentar<\/strong><\/p>\n<p>Die Studie ist eine wichtige Arbeit mit einer gro\u00dfen Patientenzahl und schlie\u00dft einige Wissensl\u00fccken in Bezug auf ACL-Revisionen. Die Studie wei\u00df jedoch aufgrund der retrospektiven Recall Bias Limitationen auf. Viele andere Faktoren, wie erneute Verletzung, Patientenaktivit\u00e4t, Knieinstabilit\u00e4t, Patientenbed\u00fcrfnisse oder Unzufriedenheit mit der prim\u00e4ren Operation und privater Versicherungsstatus sind weitere offensichtliche St\u00f6rfaktoren.<\/p>\n<p><strong>Take-home-message:<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Befundung von postoperativen MRT nach ACL-Revision achten Sie auf Folgendes, da sich dies auf zuk\u00fcnftige ACL-Transplantatrevisionen auswirken k\u00f6nnte.<\/p>\n<ul>\n<li>Mediale Meniskusreparatur<\/li>\n<li>Knorpelverletzung (insbesondere Grad 3\/4)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Allograft Spendereigenschaften beeinflussen signifikant Graftrupturen nach anteriorer Kreuzbandrekonstruktion in einer jungen aktiven Bev\u00f6lkerung<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>Sarah Shumborski, BSc, MD, Lucy J. Salmony BAppSci (Physio), PhD, Claire Monk, BAppSci (ExPhys), Emma Heath, MPhty, Justin P. Roe MBBS, and Leo A. Pinczewski, AM, MBBS<\/p>\n<p><em>American Journal of Sports Medicine<\/em><\/p>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong><\/p>\n<p>Die Graft-Auswahl zur Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (ACL) kann bei einer jungen aktiven Bev\u00f6lkerung aufgrund ihrer hohen Wiederverletzungsraten schwierig sein. Allografts erm\u00f6glichen die Kontrolle \u00fcber die Transplantatgr\u00f6\u00dfe und reduzieren die Morbidit\u00e4t bei der Autograftgewinnung. Es gibt unterschiedliche Ergebnisse zu der Verwendung von Allografts in der Literatur. Der Einfluss der Eigenschaften des Allografts auf das Endergebnis wurde jedoch nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p><strong>Fragestellung:<\/strong><\/p>\n<p>Kommt es bei ACL-Rekonstruktionen mit Allografts \u00e4lterer Spender zu einer h\u00f6heren Rate an Graftrupturen als bei Allograft von jungen Spendern?<\/p>\n<p><strong>Studiendesign:<\/strong><\/p>\n<p>Prospektive Kohortenstudie<\/p>\n<p><strong>Teilnehmer<\/strong><\/p>\n<p>Patienten (N = 211) im Alter von 13 bis 25 Jahren wurden \u00fcber 3.5 Jahre einer prim\u00e4ren ACL-Rekonstruktion mit frisch gefrorenem, nicht bestrahlten Allograft unterzogen.<\/p>\n<p><strong>Ausschlusskriterien <\/strong><\/p>\n<p>Patienten &gt;25 Jahre alt, zus\u00e4tzliche signifikante B\u00e4nderverletzungen am Indexknie, mit einer vorbeschriebenen vorderen Kreuzbandverletzung am Knie oder mit einer Entsch\u00e4digungsforderung f\u00fcr ihre Verletzung wurden ausgeschlossen.<\/p>\n<p><strong>Methodik <\/strong><\/p>\n<p>Es wurden vier Transplantatarten verwendet: Patellasehne, Achillessehne, Tibialis anterior und Tibialis posterior. Es wurden Details zum Alter und Geschlecht der Allograft-Spender gesammelt. Nach mindestens 24 Monaten wurden die Patienten anhand des Fragebogens des International Knee Documentation Committee (IKDC) auf weitere Verletzungen und subjektive Analysen untersucht. Der Vergleich von Variablen zwischen Gruppen wurde mit x2-Tests f\u00fcr kategoriale Daten analysiert, und der Vergleich kontinuierlicher Variablen wurde mittels t-Test bestimmt.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse:<\/strong><\/p>\n<p>ACL-Transplantatriss trat bei 23,5% der Patienten auf. Wenn Einzelstrang- (Patellar und Achillessehne) und Multistrang- (Tibialis anterior und posterior) Transplantate verglichen wurden, gab es eine deutlich h\u00f6here Wiederverletzungsrate bei einstr\u00e4ngigen Transplantaten (29,9% vs 11%; P = 0.014). Transplantate von Spenderinnen im Alter von 50 Jahren hatten signifikant h\u00f6here Raten von ACL-Transplantatrupturen (52,6%; P = 0.003) mit 6,7-fach erh\u00f6hter Rate im Vergleich zu Transplantaten von m\u00e4nnlichen Spendern im Alter von &lt;50 Jahren. Es gab keinen signifikanten Unterschied in den mittleren IKDC-Werten unter den Gruppen basierend auf Alter und Geschlecht des Allograft-Spenders.<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n<p>Das Alter und Geschlecht des Allograftspenders und die Morphologie des Transplantats beeinflussten signifikant die Rate des ACL-Transplantatrisses bei jungen aktiven Patienten. Sehnen von weiblichen Spendern im Alter von 50 Jahren haben eine h\u00f6here Rate an Re-Rupturen im Vergleich zu m\u00e4nnlichen Spendern jeden Alters und j\u00fcngeren Frauen.<\/p>\n<p><strong>Link<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/0363546520938777\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/0363546520938777<\/a><\/p>\n<p><strong>Kommentar<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl es vier Kategorien von Transplantaten gibt, was die Anzahlen von Patienten pro Gruppe verringert, bringt die Studie einige wichtige Punkte auf. Noch besser w\u00e4re es gewesen, wenn die Ausfallraten auch auf andere St\u00f6rfaktoren wie das Niveau der Patientenaktivit\u00e4t, Ursachen von Wiederholungsverletzungen, BMI, Diabetes, Rauchen usw. kontrolliert worden w\u00e4ren.<\/p>\n<p><strong>Take-home-message:<\/strong><\/p>\n<p>Zu beachten bei der MRT Befundung der postoperativen ACL Revision<\/p>\n<ul>\n<li>Graftgewinnung aus der Patella = Knochensehnen-Knochen-Transplantat. Dies ist ein einzelnes Strangtransplantat.<\/li>\n<li>Narbenbildung in den Quadrizeps- und Ischiokruralen Muskulatur = Denken Sie an die Transplantatgewinnung an diesen Lokalisationen = Multistrang-Transplantat.<\/li>\n<li>H\u00f6heres Rupturrisiko bei einstr\u00e4ngigen Transplantaten<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Bewertung der femoralen trochle\u00e4ren morphologischen Merkmale in der Querschnittsbildgebung vor Trochleo-plastie: Dejour Klassifikation versus quantitativer Messung\u00a0<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>Nicholas C. Nacey, Michael G. Fox, Barrett N. Luce, Dustin M. Boatman, and David R. Diduch<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>American Journal of Roentgenology<\/em><\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Die Dejour-Klassifikation ist eine qualitative Bewertung der Trochlea-Dysplasie. Diese Studie bewertete die Verwendung von Schnittbildgebung f\u00fcr die quantitative und qualitative Beurteilung der Trochlea-Dysplasie.<\/p>\n<p><strong>Frage<\/strong><\/p>\n<p>Kann die Schnittbildgebung die Trochlea-Dysplasie zuverl\u00e4ssig und mit guter Interrater- \u00dcbereinstimmung qualitativ sowie quantitativ als geringgradig (Typ A) oder hochgradig (Typen B\u2013D) nach der Dejour-Klassifikation kategorisieren?<\/p>\n<p><strong>Studiendesign<\/strong><\/p>\n<p>Retrospektive Studie<\/p>\n<p><strong>Teilnehmer<\/strong><\/p>\n<p>Alle Patienten innterhalb einer Periode von 9 Jahren, die sich vor vertiefender Trochleaplastik einer CT oder MRT unterzogen haben.<\/p>\n<p><strong>Ausschlusskriterien<\/strong><\/p>\n<p>Keine Patienten wurden ausgeschlossen.<\/p>\n<p><strong>Methodik<\/strong><\/p>\n<p>Retrospektive \u00dcbersichtsarbeit der CT- und MRT-Knieuntersuchungen, die durchgef\u00fchrt wurden, bevor die Patienten sich einer vertiefenden Trochleaplastik unterzogen. Unabh\u00e4ngige Befundung durch zwei Radiologen mit Schwerpunkt Muskuloskelettaler Bildgebung. Jedem Fall von Trochlea-Dysplasie wurde qualitativ ein Dejour-Typ zugewiesen. Anschlie\u00dfend wurden quantitative Messungen des Sulcuswinkels, Abstand der Tuberositas tibiae zur Trochlea-Furche, Trochlea-Tiefe, laterale Inklination der Trochlea, Trochlea-Facettenasymmetrie und des Grades der Lateralisierung der Patellarsehne durchgef\u00fchrt. Die quantitativen Daten wurden anhand der mittleren Messungen beider Radiologen f\u00fcr alle Parameter mit Ausnahme der Trochlea-Facettenasymmetrie analysiert, bei der das Vorhandensein von Asymmetrie in bin\u00e4rer Weise als vorhanden oder abwesend festgestellt wurde und der Prozentsatz der Knie mit Asymmetrie aufgezeichnet wurde. Eine univarate statistische Analyse wurde verwendet, um die Mittelwerte der verschiedenen Dejour-Kategorien zu vergleichen.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt wurden 35 Patienten (29 weibliche und 6 m\u00e4nnliche Patienten; Durchschnittsalter, 21,1 Jahre) mit 39 betroffenen Knien (17 rechte Knie und 22 linke Knie) eingeschlossen. Die beiden Reader hatten eine exakte \u00dcbereinstimmung f\u00fcr die qualitative Klassifikation mittels Dejour-Klassifikation in 30 von 39 Knien (77% [\u03ba = 0,77; 95% CI, 0,62\u20130,91]) und eine \u00dcbereinstimmung f\u00fcr die Klassifizierung von niedrig- versus hochgradiger Dysplasie f\u00fcr 36 von 39 Knien (92%). Bei diesen 36 Knien waren die durchschnittlichen Unterschiede bei den Messungen von Dysplasie wie folgt: f\u00fcr Sulcuswinkel, 153\u00b0 versus 168\u00b0<em>(p<\/em> &lt; 0,001); f\u00fcr Trochlea-Tiefe 4 versus 1 mm<em>(p<\/em> &lt; 0,001); f\u00fcr laterale Trochlea-Inklination 12 versus 7 mm (<em>p<\/em> &lt; 0,02); und f\u00fcr verringerte Trochlea-Facettenasymmetrie 13% versus 92% (<em>p<\/em> &lt; 0,001). Die Trochlea-Tiefe, die laterale Trochlea-Inklination und die Trochlea-Facettenasymmetrie unterschieden sich auch im Vergleich der Knien mit Dejour Typ B und C-Trochlea-Dysplasie versus zu denen mit Dejour-Typen B und D (alle \u00a0<em>p<\/em> &lt; 0,05). Es fand sich kein Unterschied in der quantitativen Messung zwischen Trochleadysplasie der Dejour-Typen C und D. Die Distanz der Tuberositas tibiae zur Trochlea-Furche und der Grad der Lateralisierung der Patellarsehne unterschieden sich statistisch nicht significant zwischen niedrig- und hochgradiger Dysplasie.<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n<p>Die qualitative Anwendung der Dejour-Klassifikation kategorisiert die Trochleadysplasie in 92 % der F\u00e4lle zuverl\u00e4ssig als niedriggradig bzw. hochgradig. In 77 % der F\u00e4lle wurde eine exakte Inter-Reader \u00dcbereinstimmung erzielt. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die Trochlea-Tiefe, die laterale Trochlea-Inklination, die Trochlea-Facettenasymmetrie und der Sulcus-Winkel zwischen geringgradiger und hochgradiger Dysplasie unterscheiden. Trochlea-Tiefe, laterale Trochlea-Inklination und Trochlea-Facettenasymmetrie helfen bei der Abgrenzung der Dejour-Typen B und C gegen\u00fcber den Dejour-Typen B und D.<\/p>\n<p><strong>Link<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2214\/ajr.19.22400\">https:\/\/doi.org\/10.2214\/ajr.19.22400<\/a><\/p>\n<p><strong>Kommentar<\/strong><\/p>\n<p>Dies ist eine interessante Studie mit sch\u00f6nen Grafiken und Messabbildungen. Die Einteilung in geringgradige vs. hochgradige Trochlea-Klassifikation scheint jedoch eher theoretisch und ohne klinische Relevanz und Genauigkeit. Die Klassifikation wurde ohne Referenzstandard oder echte negative F\u00e4lle in der Kohorte beschrieben. Der Untersuchung der der Interrater- \u00dcbereinstimmung tr\u00e4gt zum Wissensstand in dem Feld bei.<\/p>\n<p><strong>Take-home-message:<\/strong><\/p>\n<p>Es ist empfehlenswerte, sich mit der Dejour-Klassifikation vertraut zu machen, wenn man die Knie-CT\/-MRT mit der Fragestellung auf Trochleadysplasie beurteilt. <em>H\u00f6hergradige Dysplasie = wahrscheinliche Kandidaten f\u00fcr die Trochleoplastik<\/em><\/p>\n<p>Typ A: Flache Trochlea (Sulkuswinkel &gt; 145\u00b0).<\/p>\n<p>Typ B: Flache Trochlea und ein markanter supratrochle\u00e4rer Sporn oder H\u00f6cker (mit Projektion \u00fcber den Femoralschaft hinaus)<\/p>\n<p>Typ C: Abgeflachte Trochlea-Facette mit lateraler Facettenkonvexit\u00e4t (also lateral konvex \u00fcberh\u00f6hte Trochlea) und medialer Facettenhypoplasie.<\/p>\n<p>Typ D: Abgeflachte Trochlea-Facette mit einem abrupten Vorsprung auf der medialen Seite neben einem ausgepr\u00e4gten supratrochle\u00e4ren Sporn.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0Entsprechende Messungen sollten 3 cm proximal der medialen tibiofemoralen Gelenklinie gemacht werden (dies entspricht in etwa der medialen femoralen ehemaligen Epiphysenfuge).<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Spektrum von Magnetresonanztomographie-Befunden bei transplantierten Multiplen-Myelom-Patienten mit H\u00fcft-\/Beckenschmerzen (nach MY-RADS): Eine monozentrische Studie<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>Federica Rosi, Lorenzo Torri, Alida Dominietto, Alberto Stefano Tagliafico<\/p>\n<p><em>European Journal of Radiology<\/em><\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Mit MY-RADS wurde ein standardisiertes Befundungssystem beim Multiplen Myelom entwickelt. Diese Studie wendet diese Berichtskriterien auf betroffene Patienten mit Status nach h\u00e4matopoetischer Transplantation (allogen oder autolog) und Schmerzsymptomatik an, um Beteiligungsmuster zu identifizieren und mit Schmerzursachen\/klinischen Parametern zu korrelieren.<\/p>\n<p><strong>Frage<\/strong><\/p>\n<p>Welches Spektrum von MRT-Befunden ist bei transplantierten Multiplen Myelom (MM)-Patienten mit H\u00fcft-\/Beckenschmerzen zu erwarten?\u00a0 Korrelieren spezifische MRT-Befunde mit prognostischen klinischen Ergebnissen?<\/p>\n<p><strong>Studiendesign<\/strong><\/p>\n<p>Retrospektive Studie<\/p>\n<p><strong>Teilnehmer<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt 54 konsekutive MM-Patienten, die nach h\u00e4matopoetischer Stammzelltransplantationeine MRT im Zeitraum von Januar 2017 bis Dezember 2019 wegen H\u00fcft-\/Beckenschmerzen erhielten.<\/p>\n<p><strong>Ausschlusskriterien<\/strong><\/p>\n<p>Studien mit nicht-diagnostischen Bildern aufgrund von Artefakten, Patienten mit anderen bekannten Malignomen, Patienten mit Schmerzen im Bereich anderer Regionen.<\/p>\n<p><strong>Methodik<\/strong><\/p>\n<p>Eine retrospektive Beurteilung der MRT-Befunde von 54 MM-Patienten mit H\u00fcft-\/Beckenschmerzen erfolgte nach MY-RADS-Richtlinien. Zu den MRT-Befunden geh\u00f6rten: Art der Knochenmarkbeteiligung und Zufallsbefunde (Osteonekrose und Frakturen). Inter- und Intrareader Reliabilit\u00e4t wurde mit Cohens-Kappa-Test berechnet. \u00dcberlebens- und Rezidivraten, Transplantationsart (autolog vs. allogen) und Dauer des Krankenhausaufenthaltswurden mit MRT-Befunden korreliert.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p>Einer der 52 Patienten pr\u00e4sentierte ein normale, 10 zeigten ein fokales, 26 ein diffuses Muster und 15 gemischtes Knochenmarkmuster auf der Grundlage von MY-RADS-Kriterien. Es wurden keine F\u00e4lle von mikronodul\u00e4ren Knochenmarksmuster beobachtet. Unter den Zufallsbefunden wurden n = 6 Osteonekrosen und n = 5 pathologische Frakturen gefunden, bei denen die durchschnittliche Hospitalisationsdauer h\u00f6her war. Die Intra- und Interreader-Reliabilit\u00e4t zur Beurteilung von MY-RADS war gut (k-Wert zwischen 0,61 und 0,8). Das fokale Muster war am st\u00e4rksten bei Patienten mit Osteonekrose verteten und bei den F\u00e4llen mit der schlechtesten \u00dcberlebensrate. Das diffuse Muster wurde am h\u00e4ufigsten bei den F\u00e4llen mit Rezidiv beobachtet. Es wurden keine statistisch signifikanten Korrelationen zwischen Knochenmarkinfiltrationsmustern und der Art der Transplantation gefunden.<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n<p>MRT kann verschiedene Knochenmarksinfiltrationsmuster und Komplikationen bei transplantierten MM-Patienten mit H\u00fcft-\/Beckenschmerzen erkennen, die mit Schmerzursachen und klinischen Parametern korrelieren.<\/p>\n<p><strong>Link<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ejrad.2020.109154\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ejrad.2020.109154<\/a><\/p>\n<p><strong>Senior Editorial Kommentar<\/strong><\/p>\n<p>Eine interessante Arbeit. Die Studie best\u00e4tigt, dass die MRT sowohl bei der MM-Verlaufskontrolle als auch bei der Pr\u00e4- wie Post-Knochenmarksersatz-Beurteilung eine wichtige Rolle spielt. Ganzk\u00f6rper-CT wird in diesem Bereich immer beliebter, jedoch mit k\u00fcnftig verbessert Kosteneffizienz wird die MRT wahrscheinlich eine besser geeignete Modalit\u00e4t f\u00fcr die Verlaufskontrolle solcher Patienten sein.<\/p>\n<p><strong>Take-home-message:<\/strong><\/p>\n<p>Man sollte sich mit den MY RADS-Komponenten vertraut machen. Siehe Tabelle unten.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>\u00a0<\/strong>Messiou, Christina, et al. &#8222;Richtlinien f\u00fcr die Akquisition, Interpretation und Befundung von\u00a0 Ganzk\u00f6rper-MRT bei Multiplen Myelom: Myelom-Therapieansprechen und Diagnosesystem (MY-RADS).&#8220;\u00a0<em>Radiology<\/em> \u00a0291.1 (2019): 5-13.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Unterscheidung zwischen aneurysmaler Knochenzyste und telangiektatischem Osteosarkom: eine klinische, konventionell-radiologische und MRT-Studie<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>Umme Sara Zishan, Ian Pressney, Michael Khoo &amp; Asif Saifuddin<\/p>\n<p><em>Skeletal Radiology<\/em><\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Aneurysmale Knochenzysten (ABC) und telangiektatisches Osteosarkome (TOS) k\u00f6nnen aufgrund \u00fcberlappender klinischer und bildgebender Merkmale, einschliesslich junges Alter, Beteiligung langer R\u00f6hrenknochen, lytischer Pr\u00e4sentation im R\u00f6ntgen und\u00a0 Fl\u00fcssigkeits-Fl\u00fcssigkeitsspielgel in der MRT schwer zu unterscheiden sein. Das klinische Management unterscheidet sich jedoch erheblich. In solch schwierigen F\u00e4llen k\u00f6nnte sich eine sichere bildgebende positiv auf die Patientenversorgung auswirken.<\/p>\n<p><strong>Frage<\/strong><\/p>\n<p>Gibt es zuverl\u00e4ssige bildgebende Merkmale, die bei der Differenzierung von ABC und TOS helfen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p><strong>Studiendesign<\/strong><\/p>\n<p>Retrospektive Studie<\/p>\n<p><strong>Teilnehmer<\/strong><\/p>\n<p>Patienten mit best\u00e4tigter histopathologischer Diagnose von ABC oder TOS und pr\u00e4operativen R\u00f6ntgenaufnahmen und\/oder MRT \u00fcber einen Zeitraum von 11 Jahren.<\/p>\n<p><strong>Ausschlusskriterien<\/strong><\/p>\n<p>Es wurden keine F\u00e4lle ausgeschlossen.<\/p>\n<p><strong>Methodik<\/strong><\/p>\n<p>Retrospektive \u00dcberpr\u00fcfung aller histologisch best\u00e4tigten ABC und TOS \u00fcber einen Zeitraum von 11 Jahren. Zu den aufgezeichneten Daten geh\u00f6ren Alter bei Pr\u00e4sentation, Geschlecht, Skelettale Verteilung und verschiedene R\u00f6ntgen- und MRT-Merkmale. Es wurde eine statistische Analyse der aufgezeichneten Variablen durchgef\u00fchrt und die Interreader-Reliabilit\u00e4t gepr\u00fcft.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p>Diese retrospektive Studie umfasste 183 Patienten, 92 M\u00e4nner und 91 Frauen. Durchschnittsalter bei Pr\u00e4sentation lag bei 18,4 Jahren (Bereich 1\u201370 Jahre); 152 F\u00e4lle von ABC und 31 F\u00e4lle von TOS wurden analysiert. Keine signifikanten Unterschiede f\u00fcr Alter und Geschlecht zwischen TOS und ABC wurden beobachtet. Beteiligung des axialen Skeletts war weniger wahrscheinlich bei TOS; es zeigte sich keine Unterschiede in Bezug auf die Lokalisation innerhalb des Knochens. Zu den konventionell-radiologischen Merkmalen, die f\u00fcr eine ABC sprechen, geh\u00f6rten ein weniger aggressives Muster der Knochendestruktion, ein rein lytisches Aussehen, ein ausged\u00fcnnt aufgewitetee aber intakte Corticalis, fehlende periosteale Reaktion und Fehlen einer assoziierten Weichteilmasse. Zu den MRT-Merkmalen, die auf das Vorliegen einer ABC hindeuten geh\u00f6rten eine geringere Tumorgr\u00f6sse (maximale Durchschnitssgr\u00f6sse von 46 mm im Vergleich zu 95 mm f\u00fcr TOS), das Fehlen einer Weichteilmasse, &gt; 2\/3 Fl\u00fcssigkeits-Fl\u00fcssigkeitsspiegel der L\u00e4sion und d\u00fcnne septale Kontrastmittelanreicherung.<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerungen<\/strong><\/p>\n<p>Mehrere R\u00f6ntgen- und MRT-Merkmale helfen bei der Unterscheidung zwischen ABC und TOS, wie Gr\u00f6sse, Vorliegen einer assoziierten Weichteilmasse und Prozentwert der Fl\u00fcssigkeits-Fl\u00fcssigkeitsspiegel in der L\u00e4sion. L\u00e4sionen mit einem geographischen Lodwick Typ 1A oder IB-Muster der Knochendestruktion die in der MRT vollst\u00e4ndig mit Fl\u00fcssigkeits-Fl\u00fcssigkeitsspiegeln gef\u00fcllt sind k\u00f6nnen mit hoher Sicherheit als ABC diagnostiziert werden.<\/p>\n<p><strong>Link<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00256-020-03432-w\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00256-020-03432-w<\/a><\/p>\n<p><strong>Senior Editorial Kommentar<\/strong><\/p>\n<p>Gute Arbeit mit guten Endpunkten wleche die Aggressivit\u00e4t von TOS im Vergleich zu ABC bei der Bildgebung best\u00e4tigen trotz einer relativ geringeren Probengr\u00f6sse des TOS.<\/p>\n<p><strong>Take-home-message<\/strong><\/p>\n<p>Folgende Kriterien helfen bei der Unterscheidung von ABC und TOS im konventionellen R\u00f6ntgen sowie in der MRT:<\/p>\n<p>TOS<\/p>\n<ul>\n<li>Beteiligung des axialen Skeletts gering wahrscheinlich<\/li>\n<li>Gr\u00f6\u00dfere Tumorgr\u00f6sse (maximale mittlere Ausdehnung 95 mm)<\/li>\n<li>Aggressive Knochendestruktion mit nur teilweisem Fl\u00fcssigkeitsgehalt &#8211; <strong><em>Biopsie ben\u00f6tigt<\/em><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>ABC:<\/p>\n<ul>\n<li>Weniger aggressives Muster der Knochendestruktion<\/li>\n<li>Rein lytisches Erscheinungsbild mit erweitertem und ausged\u00fcnnten, aber intakter Corticalis<\/li>\n<li>Keine periosteale Reaktion<\/li>\n<li>Keine assoziierte Weichteilmasse<\/li>\n<li>Kleinere Tumorgr\u00f6sse (maximale mittlere Ausdehnung 46 mm)<\/li>\n<li>&gt; 2\/3 der L\u00e4sion gef\u00fcllt mit Fl\u00fcssigkeits-Fl\u00fcssigkeitsspiegeln<\/li>\n<li>D\u00fcnne septale Kontrastmittelanreicherung<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Deep Learning Auswertung von Beckenr\u00f6ntgenaufnahmen zur Positions-, Fremdmaterial- und Frakturerkennung<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>Gene Kitamura<\/p>\n<p><em>European Journal of Radiology<\/em><\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Deep-Learning-Modelle haben sich als n\u00fctzlich erwiesen, um sowohl die Effizienz als auch die Genauigkeit der Berichterstattung von Radiologen zu erh\u00f6hen. J\u00fcngste Arbeiten haben gezeigt, wie n\u00fctzlich Deep Learning bei der Erkennung von H\u00fcftfrakturen auf Beckenr\u00f6ntgenaufnahmen ist, aber es gibt wenig Forschung, welche Deep Learning zur Erkennung von Becken- und Acetabulumfrakturen nutzt.<\/p>\n<p><strong>Fragestellung<\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6nnen Deep-Learning-Modelle entwickelt werden, um die Beckenposition als auch das Vorhandensein von Fremdmaterial und Becken-\/Acetabulumfrakturen auf R\u00f6ntgenbildern zu erkennen?<\/p>\n<p><strong>Studiendesign<\/strong><\/p>\n<p>Retrospektive \u00dcbersichtsarbeit<\/p>\n<p><strong>Teilnehmer<\/strong><\/p>\n<p>Patienten &gt;18 Jahre alt, \u00fcber einen Zeitraum von etwa 10 Jahren mit Beckenr\u00f6ntgenaufnahmen (Notfall- oder station\u00e4re Patienten).<\/p>\n<p><strong>Ausschlusskriterien<\/strong><\/p>\n<p>Suboptimale Qualit\u00e4t aufgrund technischer Faktoren, bestimmt von einem Radiologen mit Schwerpunkt muskuloskelettale Bildgebung.<\/p>\n<p><strong>Methodik<\/strong><\/p>\n<p>Die Daten wurden retrospektiv zwischen Aug. 2009 und Jun. 2019 erfasst. Eine Teilmenge der Daten wurde in 4 positionsbezogene Gruppen und 2 Fremdmaterialgruppen aufgeteilt, um Positionsbeschriftungs- und Fremdmaterialerkennungsmodelle zu erstellen. Die restlichen Daten wurden mit diesen trainierten Modellen analysiert, basierend auf 6 &#8222;separaten&#8220; Frakturmustern und verschiedene Frakturkennungsmodelle wurden erstellt.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p>Die Positions- und Hardwaremodelle schnitten mit AUC von 0,99 bis 1,00 gut ab. Die AUC f\u00fcr die Erkennung der proximalen Femurfraktur lag bei 0,95, was im Einklang mit zuvor ver\u00f6ffentlichten Forschungsergebnissen stand. Die Erkennungsrate der Becken- und Acetabulumfrakturen betrug nur 0,70 f\u00fcr die Kategorie des hinteren Beckens und bis zu 0,85 f\u00fcr die Acetabulumkategorie mit dem &#8222;separaten&#8220; Frakturmodell.<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n<p>Deep-Learning-Modelle detektieren erfolgreich die Beckenposition als auch das Vorhandensein von Fremdmaterial und Becken- bzw. Acetabulumfrakturen auf R\u00f6ntgenaufnahmen. Dies k\u00f6nnte eine wichtige Hilfe f\u00fcr Radiologen bei der Interpretation von R\u00f6ntgenaufnahmen des Beckens sein.<\/p>\n<p><strong>Link<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ejrad.2020.109139\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.ejrad.2020.109139<\/a><\/p>\n<p><strong>Kommentar<\/strong><\/p>\n<p>KI-bezogene Forschung schreitet in einem exponentiellen Tempo voran. Wir erwarten von KI-gest\u00fctzter Befundung in Zukunft noch mehr, wie etwa relevante Winkel- und Verschiebungsmessungen solcher Frakturen.<\/p>\n<p><strong>Take-home-message<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>KI ist hier, um zu bleiben, und wir m\u00fcssen uns darauf einstellen.<\/li>\n<li>Der Nachweis von Femur- und Beckenfrakturen wird dazu beitragen, die Morbidit\u00e4t und Mortalit\u00e4t von Patienten zu reduzieren.<\/li>\n<li>Die Verwendung von KI-Software in der Notfallmedizin w\u00fcrde besonders Patienten mit Frakturen n\u00fctzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>CT-gesteuerte Discitis-Osteomyelitis-Biopsie: Nadel Gauge und mikrobiologische Ergebnisse<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>Jad S. Husseini &amp; F. Joseph Simeone &amp; Sandra B. Nelson &amp; Connie Y. Chang<\/p>\n<p><em>Skeletal Radiology <\/em><\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Die Rate von positiven Knochenmarkskulturen bei Nadelbiopsie variiert in der gesamten Literatur, mit begrenzten Daten \u00fcber Faktoren, die die Positivit\u00e4tsrate bestimmen. Negative Knochenmarkskulturen in der Biopsie bei Zeichen einer Osteomyelitis in der Bildgebung wirken sich negativ auf die Patientenversorgung und Antibiotika-Stepwardship aus.<\/p>\n<p><strong>Fragestellung<\/strong><\/p>\n<p>Korrelieren mikrobiologische Ergebnisse mit der f\u00fcr die CT-gesteuerte Biopsie verwendeten Nadel Gauge bei Verdacht auf Discitis-Osteomyelitis?<\/p>\n<p><strong>Studiendesign<\/strong><\/p>\n<p>Retrospektive, monozentrische Studie<\/p>\n<p><strong>Teilnehmer<\/strong><\/p>\n<p>Alle Patienten, die zwischen 2002 und 2019 eine CT-gest\u00fctzte Biopsie bei Verdacht auf Discitis-Osteomyelitis erhielten.<\/p>\n<p><strong>Ausschlusskriterien<\/strong><\/p>\n<p>Patienten mit fr\u00fcherer Biopsie oder klinisch nachgewiesener Diagnose von Discitis-Osteomyelitis. Patienten, die keine ausreichende Nachsorge erhielten, um eine klinische Diagnose der Osteomyelitis zu sichern.<\/p>\n<p><strong>Methodik<\/strong><\/p>\n<p>Daten zur Biopsie-Lokalisation, Nadeltyp und Gauge, Mikrobiologie, Pathologie sowie klinische und bildgebende Nachverfolgung wurden erhoben. Erfolgsrate, Sensitivit\u00e4t, Spezifit\u00e4t und Genauigkeit wurden berechnet. Eine paarweise Analyse verschiedener Nadel Gauge wurde auch auf Basis des Odds ratios durchgef\u00fchrt. Das Probabilit\u00e4tsmodell nach Na\u00efve Bayes wurde ebenso genutzt.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse <\/strong><\/p>\n<p>241 (Alter: 59 bis 18 Jahre; 88 [35%] F, 162 [65%] M) Biopsien wurden durchgef\u00fchrt. Es gab 3 (1%) 11 Gauge (G) und 13 (5%) 12-G-Biopsien; 23 (10%) 13-G-Biopsien; 75 (31%) 14-G-Biopsien; und 90 (37%) 16-G, 33 (14%) 18-G und 4 (2%) 20 G Biopsien. Der wahre Krankheitsstatus (Zustand der Infektion) wurde entweder durch pathologische Befunde ermittelt (205, 86%) oder klinische und bildgebende Nachbeobachtung (36, 14%). Der h\u00e4ufigste Erreger war Staphylococcus aureus (31, 33%). Die Erfolgsrate, Sensitivit\u00e4t, Spezifit\u00e4t und Genauigkeit betrugen 39%, 56 %, 89% bzw. 66%. Die gepoolte Erfolgsrate, Sensitivit\u00e4t, Spezifit\u00e4t und Genauigkeit betrugen 56%, 69%, 71% und 69% f\u00fcr 11\u201313-G-Nadeln und 36%, 53%, 91% bzw. 65% f\u00fcr 14\u201320-G-Nadeln mit einer Odds-ratio zwischen den beiden Gruppen von 2,29 (P = 0,021). Die gepoolte Erfolgsrate, Sensitivit\u00e4t, Spezifit\u00e4t und Genauigkeit betrugen 48%, 63%, 85% und 68% f\u00fcr 11\u201314-G-Nadeln und 32%, 49%, 91% bzw. 64% f\u00fcr 16\u201320-G-Nadeln mit einer Odds-ratio zwischen den beiden Gruppen von 2,02 (P = 0,0086).<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung <\/strong><\/p>\n<p>Die Verwendung eines gr\u00f6\u00dferen inneren Durchmessers \/ Biopsie Nadel mit kleinerem Gauge kann die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Kultivierung der urs\u00e4chlichen Mikroorganismen f\u00fcr CT-gest\u00fctzte Biopsien der Discitis-Osteomyelitis erh\u00f6hen. Dies k\u00f6nnte f\u00fcr interventionelle Radiologen n\u00fctzlich sein und zu einem gr\u00f6\u00dferen, positiven Impact auf die Patientenversorgung f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Link<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00256-020-03439-3\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00256-020-03439-3<\/a><\/p>\n<p><strong>Kommentar<\/strong><\/p>\n<p>Die Erfolgsrate bei Knocheninfektionen bleibt mit 50% oder weniger sehr gering. Pathologisches Know-how und die Bereitschaft des Pathologen, eine aussagekr\u00e4ftige Diagnose der Osteomyelitis zu stellen, variiert auch je nach deren K\u00f6nnen und Vertrauen. Angesichts solcher St\u00f6rfaktoren ist dies eine n\u00fctzliche Studie. Mit der weit verbreiteten Verwendung von Bohrern zur Entnahme von gr\u00f6\u00dferen Kernbiopsien, sind diese Ergebnisse wahrscheinlich besser als in \u00e4lteren Studien.<\/p>\n<p><strong>Take-home-message<\/strong><\/p>\n<p>Ber\u00fccksichtigen Sie alle Aspekte eines Verfahrens und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Patienten. Ein niedrigeres Gauge der Nadel (sofern sichere Verwendung m\u00f6glich) kann die Erfolgsrate bei Infektionen erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Modernisierung der Knochenalterbeurteilung: Vergleich der Genauigkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit eines K\u00fcnstliche Intelligenz-basierten Algorithmus und der \u201eshorthand\u201c Knochenalterbestimmung mit der Handr\u00f6ntgen-Knnochenalterbestimmung nach Greulich und Pyle<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>Mina Gerges &amp; Hayley Eng &amp; Harpreet Chhina &amp; Anthony Cooper<\/p>\n<p><em>Skeletal Radiology<\/em><\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Greulich und Pyle (GP) ist eine der gel\u00e4ufigsten Methoden, um das Knochenalter aus Handr\u00f6ntgenbildern zu bestimmen. In den letzten Jahren wurden neue Methoden entwickelt, um die Effizienz in der Knochenalteranalyse zu erh\u00f6hen, einschlie\u00dflich des \u201eshorthand\u201c Knochenalterbestimmung (SBA) und automatisierter Algorithmen basierend auf k\u00fcnstlicher Intelligenz.<\/p>\n<p><strong>Frage<\/strong><\/p>\n<p>Beeinflusst die Verwendung neuerer Methoden (SBA oder automatisierte KI-gest\u00fctzte Algorithmen) die Genauigkeit\/Zuverl\u00e4ssigkeit der Knochenaltersbeurteilung?<\/p>\n<p><strong>Studiendesign<\/strong><\/p>\n<p>Retrospektive \u00dcbersichtsarbeit<\/p>\n<p><strong>Teilnehmer<\/strong><\/p>\n<p>Patienten in einer monozentrischen Datenbank im Alter von 12,5-16 Jahren (m\u00e4nnlich) bzw. 10-14 Jahren (weiblich).<\/p>\n<p><strong>Ausschlusskriterien<\/strong><\/p>\n<p>Diagnose oder Nachweis einer ipsilateralen Hand-\/Handgelenksfraktur innerhalb von 2 Jahren vor der Untersuchung. Diagnose einer Skelettdysplasie oder endokrinen Erkrankung, die die K\u00f6rperstatur und Knochenwachstum beeinflussen kann.<\/p>\n<p><strong>Methoden<\/strong><\/p>\n<p>Das Knochenalter von 426 Patienten (gleiche Anteile von weiblich und m\u00e4nnlich) wurde durch zwei separate Reader mit den SBA- und GP-Methoden bestimmen. Drei Wochen sp\u00e4ter wiederholten die beiden Reader die Analyse der R\u00f6ntgenaufnahmen. Die Reader stoppten dabei ihre Zeit mit einer Online-Stoppuhr. De-identifizierte R\u00f6ntgenaufnahmen wurden sicher auf einen automatisierten Algorithmus hochgeladen, der von einer Gruppe von Radiologen in Toronto entwickelt wurde. Als Goldstandard wurde der Befund bestimmt, der jedem R\u00f6ntgenbild beigef\u00fcgt war und von erfahrenen Radiologen auf Basis von GP bestimmt worden war.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p>Die Intraclass-Korrelation zwischen den einzelnen Methoden und dem Goldstandard fiel in den Bereich von 0,8\u20130,9, was eine signifikante \u00dcbereinstimmung darstellt. Die meisten Vergleiche zeigten einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den neuen Methoden und dem Goldstandard; diei k\u00f6nnte jedoch klinisch nicht signifikant sein, da es sich um Abweichungen des Alters zwischen 0,25 und 0,5 Jahren handelete. Ein Knochenalter gilt als klinisch abnorm, wenn es ausserhalb von 2 Standardabweichungen des chronologischen Alters liegt; diese Standardabweichungen wurden vormals berechnet und im Greulich und Pyle-Atlas bereitgestellt.<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n<p>Das \u201eshorthand\u201c-Knochenalterbestimmung und der automatisierte Algorithmus erzeugten Werte, die statistisch unterschiedlich sind, aber insgesamt klinisch mit dem Goldstandard \u00fcbereinstimmten bei gleichzeitiger Reduktion die Analysezeit.<\/p>\n<p><strong>Link<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00256-020-03429-5\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00256-020-03429-5<\/a><\/p>\n<p><strong>Kommentar<\/strong><\/p>\n<p>Eine gute Nutzung von KI f\u00fcr einen im klinischen Alltag \u00fcblicherweise repetetiven, arbeitsintensiven Bereich der radiologischen Befundung.<\/p>\n<p><strong>Take-home-message<\/strong><\/p>\n<p>Die Verwendung von KI-Software, um die Durchf\u00fchrung einer repetetiven Aufgabe zu vereinfachen, kann eine gute Verwendung dieser Technologie sein, insbesondere, wenn sie gut gegen\u00fcber dem Goldstandard abschneidet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inzidenz und Pr\u00e4diktoren nachfolgender Operationen nach initialer vorderer Kreuzbandrekonstruktion: Eine 6-Jahres-Follow-up-Studie MOON Knee Group Studie [&hellip;]","protected":false},"author":3,"featured_media":7170,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[214],"tags":[],"class_list":["post-8665","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v25.1 - 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