{"id":13455,"date":"2021-03-31T20:11:50","date_gmt":"2021-04-01T01:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/cornflowerblue-rail-980953.hostingersite.com\/?p=13455"},"modified":"2021-03-31T20:11:50","modified_gmt":"2021-04-01T01:11:50","slug":"whats-new-in-nuclear-medicine-german-march-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/de\/whats-new-in-nuclear-medicine-german-march-2021\/","title":{"rendered":"What&#8217;s new in Nuclear Medicine (German) &#8211; March 2021"},"content":{"rendered":"<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Interim PET Evaluation bei diffusem gro\u00dfzelligem B-Zell-Lymphom unter Verwendung von bisher publizierten Empfehlungen: Vergleich zwischen der Deauville 5 Punkte Skala und der <\/strong><strong>\u0394<\/strong><\/span><strong><span style=\"color: #3366ff;\">SUVmax Methode.<\/span> <\/strong><\/h5>\n<p>Jan Rekowski, Andreas H\u00fcttmann, Christine Schmitz, Stefan P. M\u00fcller, Lars Kurch, J\u00f6rg Kotzerke, Christiane Franzius, Matthias Weckesser, Frank M. Bengel, Martin Freesmeyer, Andreas Hertel, Thomas Krohn, Jens Holzinger, Ingo Brink, Uwe Haberkorn, Fonyuy Nyuyki, Dani\u00eblle M.E. van Assema, Lilli Geworski, Dirk Hasenclever, Karl-Heinz J\u00f6ckel, and Ulrich D\u00fchrsen.<\/p>\n<p>J Nucl Med 2021; 62(1): 37-42.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong> <sup>18<\/sup>F-Fluorodeoxyglucose PET\/CT wird w\u00e4hrend Chemotherapie-Zyklen durchgef\u00fchrt, um das Behandlungsansprechen zu bewerten und das weitere Therapiemanagement bei aggressiven Lymphomen wie bei diffusem gro\u00dfzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) zu bestimmen. Die aktuelle Empfehlung zur Analyse des Behandlungsansprechens in diesen interims PET\/CTs erfolgt durch den Deauville-Score. Diese F\u00fcnf-Punkte-Skala basiert auf der Grundlage der relativen Radiotracer-Aufnahme in den entsprechenden L\u00e4sionen: 1, keine Aufnahme; 2, Aufnahme weniger als das Mediastinum; 3, Aufnahme kleiner oder gleich der Leber; 4, Aufnahme etwas gr\u00f6\u00dfer als in der Leber; 5, Aufnahme viel gr\u00f6\u00dfer als in der Leber. Ein &#8222;ung\u00fcnstiges Therapieansprechen&#8220; wird bei einem Score von 4 oder 5 beschrieben. Der Deauville-Score erfordert nur das interims PET\/CT, ist aber mit einer erh\u00f6hten Anzahl an falsch-positiven Ergebnissen verbunden und dementsprechend mit einer Untersch\u00e4tzung des Therapieansprechens. Das Therapieansprechen k\u00f6nnte auch mit dem &#8222;SUV<sub>max<\/sub>&#8220; bewertet werden, der die L\u00e4sion mit der h\u00f6chsten Radiotraceraufnahme (SUV<sub>max<\/sub>) zwischen dem ersten PET\/CT und dem interims PET\/CT (\u0394SUV<sub>max<\/sub>) vergleicht. Eine Reduktion der Radiotracer-Aufnahme um zwei Drittel oder weniger wird als ung\u00fcnstiges Therapieansprechen beschrieben. Die &#8222;SUV<sub>max<\/sub>&#8220;\u00a0 Methode erfordert ein PET\/CT vor Therapie und ein Interim-PET\/CT, erm\u00f6glicht jedoch eine semiquantitative Bewertung, ohne Beeinflussung durch die Hintergrund Tracer Aufnahme. Es gibt nur wenige Studien, in denen die beiden Methoden verglichen werden, weshalb weitere Studien von gro\u00dfer Bedeutung sind.<\/p>\n<p><strong>Zweck:<\/strong> Vergleich des Deauville-Scores und der &#8222;SUV<sub>max<\/sub>&#8220; Methode zur Beurteilung des Therapieansprechens beim diffusen gro\u00dfzeligem B-Zell-Lymphom.<\/p>\n<p><strong>Methoden:<\/strong> Es wurden die Daten aus der randomisierten, kontrollierten, multizentrischen, PET-guided Therapie Kohorte von aggressiven Non-Hodgkin-Lymphomen (PETAL) verwendet: Diese Studie untersuchte Behandlungsm\u00f6glichkeiten bei neu diagnostizierten Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) basierend auf dem Therapieansprechen eines interim PET\/CT. Alle Patienten erhielten die gleiche initiale Chemotherapie. Diejenigen mit ung\u00fcnstigen Therapieansprechen in der interim PET\/CT wurden einer anderen nachfolgenden Behandlung unterzogen als diejenigen mit positiven Ergebnissen. Die endg\u00fcltigen Outcome der Patienten war von der Theapie\u00e4nderung nicht betroffen. Alle Patienten erhielten eine Baseline und interims PET\/CT, wobei die interims PET\/CT-Untersuchung mindestens zehn Tage nach dem zweiten Chemotherapie-Zyklus durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Die vorl\u00e4ufigen PET\/CT-Scans wurden mit der &#8222;SUV<sub>max<\/sub>&#8220; Methode bewertet: Es wurde als gute Therapieansprechen beschrieben, wenn die Verringerung der SUV<sub>max<\/sub> mehr als zwei Drittel betrug oder wenn die Radiotracer-Aufnahme physiologisch war. Im Nachhinein wurden diese Scans auch mit dem Deauville-Score bewertet, wobei ein Score von 1 bis 3 positiv gewertet wurde. Die Autoren verwendeten Spearmans&#8216; Rangkorrelationskoeffizient, um die Assoziation zwischen den beiden Methoden zu bestimmen, Kaplan-Meier-Kurven zur Evaluation von Unterschieden im Outcome und AUC um die diagnostische Genauigkeit zu vergleichen.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse:<\/strong> 596 Patienten wurden eingeschlossen. 92 wiesen ein schlechtes Therapieansprechen basierend auf \u0394SUV<sub>max<\/sub> (Reduktion &gt;2\/3), von diesen Patienten zeigten 29 physiologischen Tracer-Aufnahme in der interims PET\/CT und wurden daher als &#8222;gutes Therapieansprechen&#8220; umgestuft, so dass letztendlich 63 Patienten ein &#8222;ung\u00fcnstiges Therapieansprechen&#8220; basierend auf den \u0394SUV<sub>max<\/sub> zeigten. Nach dem Deauville-Score hatten 270 eine &#8222;ung\u00fcnstiges Therapieansprechen&#8220;. Die \u00dcbereinstimmung zwischen den beiden Methoden betrug 63 %, wobei mehr als ein Drittel eine &#8222;ung\u00fcnstiges Therapieansprechen&#8220; nach Deauville hatte, aber &#8222;gutes Therapieansprechen&#8220; auf Basis des \u0394SUV<sub>max<\/sub>.<\/p>\n<p>Das remissionsfreie \u00dcberleben nach zwei Jahren betrug 71%. Die Diskriminierungsleistung war f\u00fcr beide Methoden schlecht, war aber bei der\u00a0 \u0394SUV<sub>max<\/sub> Methode h\u00f6her als bei dem Deauville-Score. Kaplan-Meier remissionsfreie \u00dcberlebenskurven zeigten deutlichere Unterschiede zwischen den Gruppen mit gutem und ung\u00fcnstigen Therapiansprechen auf Basis des\u0394SUV<sub>max<\/sub> <sub>.<\/sub>\u00a0 Es wurde festgestellt, dass der Deauville-Score eine h\u00f6here Sensitivit\u00e4t hat (52,5% vs. 24,6%), aber geringere Spezifit\u00e4t (57,5% vs. 88,8%) als der \u0394SUV<sub>max,<\/sub> daf\u00fcr aber eine h\u00f6here falsch-positive Rate. Die \u0394SUV<sub>max<\/sub> Methode hatte in allen Ergebnissen einen h\u00f6heren positiven pr\u00e4diktiven Wert und einen niedrigeren negativen Vorhersagewert als der Deauville-Score.<\/p>\n<p><strong>Diskussion:<\/strong> Fr\u00fchere Studien zeigten, dass eine interims PET\/CT nur dann das Gesamt\u00fcberleben vorhersagt, wenn es auf der Basis des \u0394SUV<sub>max<\/sub> analysiert wird, und dass der Deauville-Score mit einer hohen falsch-positiven Rate assoziiert ist. In der vorliegenden Studie wurde gezeigt, dass die \u0394SUV<sub>max<\/sub> Methode basierend eine bessere Diskriminierungsleistung als der Deauville-Score hat, und die hohe falsch-positive Rate des Deauville-Scores wurde erneut nachgewiesen. Die Beurteilung von interims PET\/CTs mit dem Deauville-Score w\u00fcrde daher eher darauf hindeuten, dass ein Patient eine aggressivere Therapie ben\u00f6tigt, obwohl er gut auf seine aktuelle, weniger toxische und weniger teure Therapie reagiert haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerung:<\/strong> Wenn Baseline und interims PET\/CT Daten verf\u00fcgbar sind, k\u00f6nnte die \u0394SUV<sub>max<\/sub> Methode angesichts ihrer niedrigeren falsch-positiv Rate im Vergleich zum Deauville-Score, einen besseren prognostischen Wert bei Behandlungsentscheidungen auf der Grundlage einer fr\u00fchen metabolischen Reaktion bieten.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Evaluation von Knochenl\u00e4sionen mit <sup>18<\/sup>F-FDG PET im Vergleich mit <sup>99m<\/sup>Tc Knochen Szinitgraphie f\u00fchrt zu klinisch relevanten Unterschieden bei der Therapie von metastasiertem Mammakarzinom<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>Suzanne C. van Es, Ton Velleman, Sjoerd G. Elias, Frederike Bensch, Adrienne H. Brouwers, Andor W.J.M. Glaudemans, Thomas C. Kwee, Marleen Woltman-van Iersel, John H. Maduro, Sjoukje F. Oosting, Elisabeth G.E. de Vries, and Carolina P. Schr\u00f6der.<\/p>\n<p>J Nucl Med 2021; 62(2): 177-83.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong> Knochen ist der erste Ort der Metastasierung f\u00fcr die H\u00e4lfte aller Patientinnen, die an metastasierendem Brustkrebs erkranken. Derzeit empfiehlt das National Comprehensive Cancer Network (NCCN) einen Ganzk\u00f6rperknochenscan (bone scan, BS), um das Vorhandensein von Knochenmetastasen zu bewerten und <sup>18<\/sup>F-Fluorodeoxyglucose PET (FDG-PET) als optionale zus\u00e4tzliche Modalit\u00e4t. Die alleinige Verwendung von BS kann jedoch das Risiko haben, dass osteolytische Metastasen \u00fcbersehen werden. Zwar gibt es Studien zum Vergleich von BS und FDG-PET, diese vergleichen jedoch keine klinischen Implikationen.<\/p>\n<p><strong>Zweck:<\/strong> Vergleich des klinischen Outcomes bei Patienten mit metastasiertem Brustkrebs (MBC) nach BS mit kontrastverst\u00e4rkter CT (ceCT) und nach FDG-PET mit ceCT<\/p>\n<p><strong>Methode:<\/strong> Patienten mit neu diagnostiziertem nicht-schnell fortschreitendem MBC, die in das multizentrische IMPACT-MBC aufgenommen worden waren, wurden mit einbezogen. Alle Patienten wurden zu Beginn einem BS, FDG-PET\/CT und CeCT unterzogen. Knochenl\u00e4sionen wurden f\u00fcr alle drei Modalit\u00e4ten von zwei Radiologen und zwei Nuklearmedizinern bewertet. Ein Gremium aus f\u00fcnf Onkologen gab in zehn Sitzungen auf der Grundlage des BS+ceCT w\u00e4hrend der ersten Sitzung und des FDG-PET\/CT+ceCT in der zweiten Sitzung Empfehlungen f\u00fcr das Management ab. Bei beiden Gespr\u00e4chen wurden alle sachdienlichen Informationen \u00fcber die Invasion von viszeralen Organen, erkannt mithilfe des FDG-PET, vorgelegt. Bei der Analyse dieser Empfehlungen umfassten klinisch relevante Unterschiede unterschiedliche Behandlungsabsichten (kurativ oder nicht) und verschiedene systemische oder lokale Therapien.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse:<\/strong> Von den 102 Patienten mit MBC hatten 93 Knochenl\u00e4sionen entweder im ceCT, BS und\/oder FDG-PET, wobei 9 Patienten unklare Knochenl\u00e4sionen hatten. Bei den anderen 84 Patienten wurden 3.473 Knochenl\u00e4sionen identifiziert: 1.004 allein mithilfe einer ceCT, 655 mit BS allein und 2.285 mit FDG-PET allein. Das FDG-PET identifizierte signifikant mehr Knochenl\u00e4sionen als ceCT und BS, und ceCT mehr als BS. ceCT identifizierte 299 L\u00e4sionen bei 33 Patienten, die nicht auf BS oder FDG-PET gesehen wurden.<\/p>\n<p>Die Managementempfehlungen unterschieden sich bei 16 von 102 Patienten, da L\u00e4sionen auf dem FDG-PET+ceCT identifiziert wurden, die auf dem BS+ceCT nicht beobachtet wurden, was zu einer systemischen Therapie (7 Patienten) oder einer Umstellung der Behandlungsabsicht auf palliativ (9 Patienten) f\u00fchrte. Diejenigen, bei denen eine systemische Therapie empfohlen wurde, hatten eine stark metastasierte Erkrankung mit viszeraler Beteiligung, w\u00e4hrend diejenigen, f\u00fcr die der Behandlungsplan ge\u00e4ndert wurde, eine begrenzte metastasierende Erkrankung aufwiesen.\u00a0 Bei 27 Patienten h\u00e4tten die Empfehlungen die Durchf\u00fchrung eines FDG-PET zur weiteren Analyse der L\u00e4sionen enthalten.<\/p>\n<p><strong>Diskussion:<\/strong> FDG-PET+ceCT f\u00fchrte bei 16 Patienten zu \u00c4nderungen der Behandlungsempfehlungen (9 \u00c4nderungen zur einer palliativen Behandlung, 7 \u00c4nderungen zu einer systemischen Therapie). Obwohl keine fr\u00fcheren Studien die klinische Relevanz von BS und FDG-PET f\u00fcr MBC verglichen haben, gibt es Studien die die F\u00e4higkeit, Knochenmetastasen zu erkennen, verglichen haben: Retrospektive Studien wurden durchgef\u00fchrt, die darauf hindeuten, dass, wenn ein FDG-PET durchgef\u00fchrt werden soll, kein BS erforderlich ist, da BS keine L\u00e4sionen aufzeigt, die auf FDG-PET nicht identifizierbar sind. Die vorliegende Arbeit hat erneut gezeigt, dass FDG-PET deutlich mehr L\u00e4sionen als BS identifiziert, und legt nahe, dass die Verwendung von FDG-PET+ceCT \u00fcber BS+ceCT zu klinisch relevanten Behandlungs\u00e4nderungen f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><span style=\"color: #3366ff;\"><strong>Hybrid Bildgebung bei Demenz: Ein semiquantitativer Ansatz mit (18F)-fluorodeoxyglucose Positronen Emissions Tomographie\/Magnetresonanztomographie im klinischen Alltag.<\/strong><\/span><\/h5>\n<p>Ana Marija Franceschi, Kiyon Naser-Tavakolian, Michael Clifton, Osama Ahmed, Katarina Stoffers, Lev Bangiyev, Giuseppe Cruciata, Sean Clouston, and Dinko Franceschi.<\/p>\n<p>World J Nucl Med 2021; 20(1): 23-31.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong> PET\/MRT entwickelt sich zu einem neuen Mittel zur Bewertung neurodegenerativer Erkrankungen. Die fr\u00fchzeitige Diagnose neurodegenerativer Erkrankungen ist der Schl\u00fcssel zu einer wirksamen Behandlung, um die Lebensqualit\u00e4t zu erhalten und ein langsames Fortschreiten der Krankheit zu erm\u00f6glichen. <sup>18<\/sup>F-Fluorodeoxyglucose PET (FDG-PET) des Gehirns veranschaulicht die Zeichen der verschiedenen neurodegenerativer Erkrankungen, wie etwa spezifische Lappenbeteiligung und Muster des Hypometabolismus: Zum Beispiel Alzheimer-Krankheit (AD) betrifft den medialen Temporal- und hinteren Parietallappen mit entsprechendem Hypometabolismus; frontemporale Demenz (FTD) betrifft in der Regel den frontalen und temporalen Lappen; Demenz mit Lewy-K\u00f6rpern (DLB) betrifft den okzipitalen Lappen; und schlie\u00dflich die kortikobasale Degeneration (CBD), welche allerdings aufgrund der seltenen Pr\u00e4valenz weniger gut erforscht ist, betrifft vor allem den Frontal- und Parietallappen. Die Kombination von FDG-PET mit simultaner MRT erm\u00f6glicht eine verbesserte anatomische Lokalisierung von hypometabolen Hirnarealen.<\/p>\n<p><strong>Zweck:<\/strong> Evaluation des Zusammenhangs des Verlusts grauer Substanz und verminderter metabolischer Aufnahme bestimmter Hirnlappen bei Patienten, die ein FDG-PET\/MRT bei klinischer Demenz erhalten.<\/p>\n<p><strong>Methoden:<\/strong> Diese retrospektive Studie identifizierte 89 Patienten, die ein FDG-PET\/MRT bei klinischer Demenz erhalten haben. Alle Patienten erhielten anschlie\u00dfend die Diagnose eines bestimmten Subtyps von Demenz (AD, FTD, DLB oder CBD) basierend auf klinischen Daten und metabolischer Aufnahme und entsprechendem Volumenverlust bei FDG-PET\/MRT. Die Autoren sammelten h\u00e4ufige Symptome aus den klinischen Daten, definiert als Symptome, die bei &gt;50% der Patienten mit diesem Subtyp vorhanden sind. Die Bildgebung wurde mit einem Siemens mMR 3T PET\/MRI-Scanner durchgef\u00fchrt, und die Bewertungen wurden von zwei Neuroradiologen und einem Nuklearmediziner mit MIMneuro- und NeuroQuant-Software durchgef\u00fchrt. Zur Beurteilung des Hypometabolismus wurden semiquantitative Z-Werte unter -1,65 als abnormaler Stoffwechsel definiert, der die Diagnose f\u00fcr diesen Subtyp unterst\u00fctzt. Um den Verlust des Lobar-Volumens zu bewerten, wurden Volumen unter der 5. Altersperzentil als abnormaler Volumenverlust definiert. Diagnosen wurden von drei Radiologen und dem \u00fcberweisenden Arzt diskutiert. Die statistische Korrelation zwischen Hypometabolismus und Volumenverlust wurde mithilfe des Pearsons Korrelationskoeffizienten f\u00fcr jeden Subtyp von Demenz durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse:<\/strong> Von den 89 Patienten wurden 29 mit AD, 34 mit FTD, 14 mit DLB und 12 mit CBD diagnostiziert. Bei Patienten mit AD waren ausgepr\u00e4gte h\u00e4ufige klinische Symptome mehr als ein Jahr progressiven Ged\u00e4chtnisverlust und Schwierigkeiten mit Aktivit\u00e4ten des t\u00e4glichen Lebens. Es wurde eine schwach positive Korrelation zwischen Hypometabolismus-Z-Score und Volumenverlust-Perzentile in den Parietallappen (r=0,3, p=0,120) und Temporallappen (r=0,38, p&lt;0,05) gefunden. Bei Patienten mit FTD geh\u00f6rten Verhaltens\u00e4nderungen zu den h\u00e4ufigsten Symptomen. Eine schwach positive Korrelation wurde im Frontallappen gefunden (r=0,35, p=0,051), ohne dass eine Korrelation f\u00fcr den Temporallappen identifiziert wurde (r = 0,02, p=0,916). Bei Patienten mit DLB waren Gangst\u00f6rungen und visuelle Halluzinationen h\u00e4ufige Symptome. Im Okzipitallappen (r=0,42, p=0,130) und im Parietallappen (r=0,22, p=0,447) wurde eine m\u00e4\u00dfig positive Korrelation gefunden. Bei Patienten mit CBD waren ausgepr\u00e4gte h\u00e4ufige Symptome einseitige Schw\u00e4che und Apraxie. Im Parietallappen wurde eine m\u00e4\u00dfig positive Korrelation zwischen dem Hypometabolismus-Z-Score und der Volumenverlust-Perzentile (r=0,58, p&lt;0,05) gefunden.<\/p>\n<p><strong>Diskussion:<\/strong> Die Autoren untersuchten die Umsetzbarkeit der Verwendung semiquantitativer Lobar-spezifischer Analyse des Hypometabolismus und Volumenverlusts in Korrelation mit der entsprechenden Diagnose der verschiedenen Demenz-Subtypen. Sie zeigten positive Zusammenh\u00e4nge zwischen allen Subtypen, wenn auch von unterschiedlicher St\u00e4rke und statistischer Signifikanz innerhalb der verschiedenen Subtypen. Im Zusammenhang mit dem geringen Stichprobenumfang deuten diese fr\u00fchen Ergebnisse darauf hin, dass diese semiquantitativen Methode n\u00fctzlich ist, um das Vertrauen in die Diagnose von Demenzsubtypen zu verbessern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Interim PET Evaluation bei diffusem gro\u00dfzelligem B-Zell-Lymphom unter Verwendung von bisher publizierten Empfehlungen: Vergleich zwischen [&hellip;]","protected":false},"author":3,"featured_media":13793,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[214],"tags":[],"class_list":["post-13455","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v25.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>What&#039;s new in Nuclear Medicine (German) - March 2021 - ACORE<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"What&#039;s new in Nuclear Medicine (German) - March 2021 - ACORE\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Interim PET Evaluation bei diffusem gro\u00dfzelligem B-Zell-Lymphom unter Verwendung von bisher publizierten Empfehlungen: Vergleich zwischen [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"ACORE\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-04-01T01:11:50+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/13747.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1600\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1043\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Abdelrahman\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Abdelrahman\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/\",\"url\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/\",\"name\":\"What's new in Nuclear Medicine (German) - March 2021 - ACORE\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/13747.jpg\",\"datePublished\":\"2021-04-01T01:11:50+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/#\/schema\/person\/75293c6e4870f3aa293e1394c53df6b7\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/13747.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/13747.jpg\",\"width\":1600,\"height\":1043,\"caption\":\"Young businesswoman with yellow mug sitting in front of computer monitor in office\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/whats-new-in-nuclear-medicine-march-2021\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/staging-hub.acoredu.com\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"What&#8217;s new in Nuclear Medicine (German) &#8211; 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